11 Kommentare
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Avatar von Martin Christma

Vielleicht ist es nötig regierungstreuer zu berichten, wenn man in die dpa aufgenommen werden will und wird?

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/berliner-verlag-als-gesellschafter-der-dpa-aufgenommen-li.2338077

Avatar von Andreas

Hallo Aya, bin überrascht dass du bzgl. UNO noch an den angeblichen (serbischen) Genozid im Kosovo und den angeblichen (Hutu) Genozid in Ruanda glaubst, das waren beides Propaganda-Geschichten von USA, NATO usw. um Krieg und Regimewechsel zu rechtfertigen. In beiden Fällen war es wenn schon die Gegenseite (Albaner und Tutsi), die Genozide verübten (an den Serben und Hutu). Also Täter-Opfer-Umkehr.

Avatar von Sich.-Ing. Jörg Hensel

Infolge fehlender Gewaltenteilung (Tagesschau 2018) gibt es in Deutschland keine Gerichte, die die Anspruchsgrundlage (unabhängige Gerichte) gem. Art. 14 ICCPR, Art. 47 GRC oder Art. 6 EMRK erfüllen (vgl .a. Rechtssachen EuGH C‑585/18, C‑624/18 und C‑625/18); daher auch die Prinzipien der Gewaltenteilung gem. Art. 20 (3) GG nicht mehr durchsetzbar sind, was wegen deren Beseitigung den Wiederstandfall gem. Art. 20 (4) GG auslöst. Einmal angenommen das GG würde noch existieren und die DDR- Verfassung wurde, wie beabsichtigt, durch Beitritt aufgehoben.

Doch den Beitritt gab es de jure nicht (b.b.).

Und Ja ... auch Friedrich war ein Stasi-Spitzel.

Zitat: „Deutschland hat faktisch keine Gewaltenteilung wie in vielen anderen Ländern Europas, die Staatsanwälte sind dem Justizministerium weisungsgebunden unterstellt und die Richter werden durch Einstellung, Beförderung und Beurteilung vom Justizministerium gesteuert.“  

https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Startseite/?sendung=28721972088763 (wurde von der Tagesschau wieder gelöscht) 

Daher … https://web.archive.org/web/20200419231036/https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Startseite/?sendung=28721972088763

Avatar von Reiner

Die heuchlerische Sekte des Schuldkults sichert nach wie vor den Betreibern gesicherte Tantiemen und verhindert eine objektive Auseinandersetzung die sich mit den Ursachen die zu dem Verbrechen führten. In Anbetracht der heutigen Verbrechen unter den Zionisten und ihre weltweiten Einflussnahme ergibt sich zwingend die Frage zu ihrer Rolle im Nationalsozialismus. Selensky und sein Massenmord in der Ukraine scheint mir dabei Beispielhaft.

Avatar von Beweis

Stellen Sie sich mal ein Möbelhaus vor, das ein Bett auf den Markt bringen will. Es überträgt die Gestaltung dem festangestellten Designer des Hauses, der dann sagt, er würde das Bett nur gestalten, wenn er einen integrierten Nachttisch einbauen könne. Warum bezahlt das Möbelhaus diesen Designer eigentlich Monat für Monat, wenn er nicht das macht, was ihm aufgetragen wird?

Journalismus ist ein Handwerk. Dieses Handwerk kann man im Auftrag ausführen, man kann es auch aktivistisch einsetzen, um für das selbsternannte Gute zu agitieren. Es steht (hoffentlich auch künftig) jedem frei, das freiberuflich so auszuleben, wie er möchte. Wer aber diese handwerklichen Fähigkeiten im Tausch gegen einen sicheren regelmäßigen Salär ausüben möchte, der muss die Vorgaben befolgen, die ihm der Zahlmeister macht. Oder im Sozialismus der Politkommissar der Partei.

Scheinbar versucht der Berliner Verlag derzeit, den Aktivismus in seinen Reihen einzudämmen. Dass er plötzlich blind auf Regierungslinie einschwenken würde, kann ich so nicht erkennen. Nach wie vor erscheinen dort viele mainstream-kritischen Beiträge.

Und das Format "Open Source" habe ich eigentlich als eines gelesen, bei dem beliebige Autoren Beiträge einreichen können, die dann veröffentlicht werden - oder eben nicht. Dass dort eine Zusammenarbeit "beendet" werde, oder überhaupt "regelmäßige" Beiträge einzelner Autoren veröffentlicht werden, widerspricht eigentlich diesem Format. Aber da stecke ich im Detail nicht drin.

Persönlich bin ich der Auffassung, dass Aktivismus dem journalistischen Handwerk eher schadet - egal, aus welcher Richtung er erfolgt.

Ich unterstütze ihre Sicht, wenn Sie schreiben: "Es ist in meinen Augen von essenzieller Bedeutung, dass Journalisten unabhängig von ihrem Arbeitsort, nach besten Wissen und Gewissen frei über Vorgänge des Zeitgeschehens berichten können." Aber mir ergründet sich nicht, warum sich daraus ein Anrecht auf eine monatliche Bezahlung ergibt.

Avatar von Alexander Breitenbach

Schon etwas amüsant, dass hier ein offensichtlich Arbeitgeberhöriger den freien Beruf des Journalismus zu einem Handwerksberuf erklärt, obwohl das alles ganz genau in der HWO (Handwerksordnung) geregelt ist.

Wie lässt es sich eigentlich vereinbaren, jemanden, der einen freien Beruf ausübt, als festangestellten Schreiberling noch als Journalist zu bezeichnen?

Avatar von Beweis

Machen Sie sich bitte sachkundig. Jeder kann Journalist sein. Das begründet sich in der verfassungsmäßigen Aufgabe einer freien Presse.

Ich bin nicht der Auffassung, dass Handwerk nur das ist, was in Registern wie Handwerksordnung oder irgendwelchen EU-Regularien aufgelistet ist.

Und vielleicht bin ich in dem Thema wirklich arbeitgeberhörig. Aber das immerhin lieber, als irgendeinem Politoffizier aus der Abt. AgitProp gehorchen zu müssen.

Avatar von Aya Velázquez

Worauf stützen Sie Ihre Annahme, dass es sich bei den gekündigten Kollegen um Aktivisten handelt?

Avatar von Beweis

Auf diesen Passus in Ihrem Bericht:

"Laut Schreiben sei ihm daraufhin der Auftrag ein weiteres Mal erklärt worden, worauf Rosaslanda erneut erklärt habe, dass er das Video in der vorgegebenen Form nicht erstellen wolle."

Ich unterstelle hier im Zusammenhang mit Ihrem Text einen politischen Kontext.

Warum weigerte er sich offenbar, dieses Video zu erstellen? Weil er die Frau für "böse" hält? Weil er Israel für "böse" hält? Weil er die journalistische Tendenz des Berliner Verlages bestimmen will? Das steht ihm nicht zu. Er kann gerne einen entsprechenden Beitrag als Freier Journalist erstellen und einreichen. Als Festangestellter unterliegt er hingegen Dienstanweisungen. Dafür bekommt er ein monatliches Gehalt.

Avatar von Aya Velázquez

Genau, er wollte ihr kritische Fragen stellen dürfen - was zur Arbeit eines Journalisten zwingend dazugehört. Finden Sie es in Ordnung, dass eine Redaktion inhaltlich in die Arbeit eines Journalisten eingreift? Rosaslanda war Videojournalist, kein Kameramann, und ein Ablehnen von Aufträgen war für ihn jederzeit möglich. Bei anderen Aufträgen hatte es vorher keine Probleme gegeben. Nur beim Auftrag von Preisler wurde es plötzlich problematisch.

"Die Frau böse", "Israel böse", "Tendenz des Berliner Verlages bestimmen" sind alles Strohmänner. Stattdessen wird hier lediglich das Recht von Journalisten verteidigt, kritische Fragen stellen zu dürfen. Ich frage mich, warum Sie soviel Herzblut in den Fall legen. Sie haben hier außer Rosaslanda noch weitere Kollegen, namentlich Lena Böllinger und Ruth Schneeberger, als Aktivisten bezeichnet. Dazu stehen Erklärungen Ihrerseits noch aus.

Avatar von Beweis

Ja, eine Redaktion muss in die Arbeit eines festangestellten Journalisten eingreifen. Dafür gibt es eine verantwortliche Chefredaktion. Zeitungsverlage sind Tendenzunternehmen, deren Tendenz nicht jeder Journalist individuell festlegen kann.

Wie gesagt: Er kann mit beliebigen Fragen jeden interviewen, der mit ihm sprechen will. Aber eben nicht mit dem Anspruch auf ein monatliches Gehalt dafür von einem Dritten.

Anderes Beispiel: Ein Bäckergeselle findet die Backmischung unappetitlich, aus der er Brötchen backt. Er wird aber fürs Brötchenbacken bezahlt. Kann er jetzt einfach das Backen mit der Mischung ablehnen? Meiner Ansicht nach nicht. Er kann mit dem Bäckermeister und Inhaber diskutieren und seine Argumente vorbringen. So wie ein angestellter Journalist mit Chefredakteur oder Verleger. Er kann auch kündigen, wenn er das nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Absolut legitim und nachvollziehbar.

Sie legen doch auch viel Herzblut in die Angelegenheit. Ich kommentiere hier primär aus zwei Gründen:

1. Aus jahrzehntelanger journalistischer Arbeit, auch in Führungspositionen, kenne ich mehrere Zeitungskonzerne gut von innen. Auch hatte ich eigene arbeitsrechtliche Situationen.

2. Ihre Arbeit zu Corona hat mich begeistert, eben weil Sie ausgesprochen unaufgeregt und faktisch publizierten. Es stand "selber gucken, selber denken, selber wiedergeben" im Vordergrund. Das hat sich im Rahmen von Gaza/Israel meinem Erleben nach in Ihren öffentlichen Äußerungen verändert. Und das bei einem Thema, bei dem weitgehend propagandistisches Hörensagen (von beiden Seiten) im Vordergrund steht.

Belegen Sie doch bitte noch, an welcher Stelle ich welche Journalisten "namentlich" als Aktivisten bezeichnet habe? Ich habe darüber gemutmaßt, ob der Verlag Aktivismus in seinen Reihen eindämmen möchte.