5 Kommentare
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Avatar von Leonard Mehlmauer

Well spoken! Sad to see Germany going backward in this critical area of our freedoms, namely speech! We must all be able to speak our hearts--and at all times. It is critical in every country of the world, especially in these crazy times. See the book, Not-Two Is Peace, and it's companion, Prior Unity. We are going to get back our lost freedoms, cooperate with each other worldwide, tolerate petty differences, end war as a means of solving human problems, and thus finally have true and lasting peace. Thank you for your important work. BLESSINGS!

Avatar von Joachim Velazquez

Danke für diesen Mut, der nötig ist, die vielfältigen Disziplinierungsmassnahmen offenzulegen und danke dafür, dass Sie Ihre Arbeit als Journalistin - im Gegensatz zu vielen anderen Ihrer Kolleginnen und Kollegen - ernst nehmen.

Avatar von futurevibes

Immerhin hat Belgien die vollständige Entkriminalisierung und Arbeitnehmerrechte für Prostituierte erreicht. Das Bier und die Pralinen sind auch ganz gut.

Avatar von Martin Heller

Also Berlin ist bei Weitem schmutziger. Und wer hohe Migrationsraten in einem Atemzug mit hohen Kriminalitätsraten nennt, hat anderes im Sinn als objektive Berichterstattung.

Avatar von Michael Kalisch

Liebe Aya, danke, danke! Auch Andrew Lowenthal und Thomas Geisel ist zu danken!

Es bleibt die Frage, ob das in Brüssel auch GEHÖRT wurde - von denen, die etwas tun könnten, oder besser: tun MÜSSTEN ("Parlamentarier" in einem Scheinparlament?) Oder ist das "Herz im Herzen der Finsternis" [die Frau vom Leihen, aber nicht wieder Zurückgeben] so abgeschottet, dass es auch keine Rolle spielt, ob die Parlamentarier die Politik dieses "Herzens" kritisieren? Sie scheint sich ja bereits selbst wählen zu können... Auf Lebenszeit?

Dein bebilderter Bericht aus Brüssel mit der Schilderung der Eindrücke ist eine echte Bereicherung... und Aufklärung (ich war noch nie da.)

Erschreckend! Die Architektur zeigt einen überdimensionierten Moloch, allein diese gewaltige Fassade mit dem Knick und dem vorgelagerten Gitter..., mir kommen Gedanken wie: "Hier kann man an der Wand hochlaufen - aber man wird nichts erreichen!" Gesichtslos, einschüchternd, ein Apparat. Man fragt sich, was hier eigentlich produziert oder verwaltet wird? Vielleicht ist es eine Art elektrisch geladenes Fliegengitter, und wir sind die "lästigen Fliegen"?!

Vom gleichen Geist zeugt die "Sprache" der Sanktionen gegen Jacques Baud, Alina Lipp, jetzt auch die mutige ukrainische Journalistin Pánchenkova und viele weitere: irgendein Namenloser hat am Schreibtisch das erlassen, es fand keinerlei persönlicher Kontakt statt. Die "Anklagepunkte" sind teilweise (oder eigentlich alle?!) falsch, es gab und wird keine Anhörung, keine Untersuchung geben - es ist quasi ein KURZSCHLUSS zwischen Verdächtigung und Urteilsvollstreckung; alle Zwischenglieder wurden weggelassen. Unschuldsvermutung? Rechtsschutz? Verteidigung?- SO wird ein Staatenbund geführt, dessen Verwaltung auf "Rechtsstaatlichkeit" basieren soll?!

Auf der anderen Seite diese total vermüllte, lieblos verwahrloste Stadt... Was machen die eigentlich mit den Milliarden, die aus den europäischen Ländern von dieser Riesenmaschine herausgesogen werden? (Es fehlte noch ein Gebäude, das aussieht wie ein Riesenstaubsauger.)

Der Müll - und die Sanktionen... Das gehört zusammen! DIE GUCKEN NOCH NICHT MAL MEHR AUS DEM FENSTER, sie laufen nur durch die klimatisierten und beleuchteten Gänge dieser Riesentermitenburg. Oder sie sehen es, aber es ist ihnen sch... egal. Der Gestank bleibt draußen.

Und dann noch die LANDESGESCHICHTE (in dem Historischen Museum nur sehr "vorsichtig" wiedergegeben): ein König, der ein ganzes Land als Privatbesitz(!) verwaltete und Menschen, die ihr Arbeitssoll nicht erfüllten, die Hände abhacken ließ. (Offenbar gab es so viele Arbeitskräfte, dass diese Einbuße keine Rolle spielte...?) Unter seiner Herrschaft über Belgisch-Kongo soll möglicherweise die Hälfte der Bevölkerung (wie Du geschrieben hast) "dezimiert" worden sein. Das kann man aber in so einem chiquen Museum natürlich nicht so brutal ehrlich darstellen, man muss es ein "bisschen" verbrämen. Dadurch wird es noch schlimmer: der Anblick der Stadt bietet hässliche (und stinkende) Wahrheit auf seinen Straßen - und eine verlogene "Ästhetik" für die "Touristen".

Im Grunde handelt es sich hier um einen der monströsesten Genozide der Geschichte. Auch mir war das neu!

Der König der Belgier, der das zu verantworten hatte, sitzt noch heute hoch zu Ross auf seinem Denkmal...

Hat Brüssel einen "genius loci", aber einen schlechten? Die Grausamkeit des Umgangs mit "Untertanen" vor 120 Jahren (nicht etwa im "Finsteren Mittelalter", das so finster dann auch wieder nicht war) taucht jetzt irgendwie gespenstisch wieder auf - nicht mit Händeabhacken, nein, sondern ohne Blut, lautlos mit "Sanktionen" per Fernwirkung, die im Grunde die Existenz oder DAS EXISTIEREN vernichten sollen. Sie sollen nicht nur "Meinungen zum Schweigen bringen", die angeblich "Falschnachrichten und Propaganda" sind! Nein, man hat offenbar in dieser maximalen Bürger- und Menschenferne "erkannt", wo Meinungen herauskommen: aus lebenden Menschen! Und das ist die bürokratische Konsequenz: weg mit diesen Menschen! Kein Konto, kein Essen, keine Reisen!- EIGENTLICH IST DAS REINSTE BARBAREI MITTEN IN EUROPA.

König Leopold soll da ruhig weiter als Bronzestatue stehen (auch als öffentliche Taubentoilette)! Er muss sogar dort stehen: Sonst lernt man ja nichts aus der Geschichte! Aber dazu müsste es ein zweites Denkmal geben, das den Verstümmelten und Niedergemetzelten gewidmet ist... Vielleicht können die kunstsüchtigen Bürokraten im "Moloch" ja mal für so etwas einen richtigen Künstler beauftragen und (unser) Geld dafür ausgeben?!

Außerdem schlage ich vor, nachdem - wie ich verstanden habe - große Teile der Altstadt von Brüssel sowieso dem Erdboden gleichgemacht werden mussten, um diese Moloch-Gebäude in die Höhe zu ziehen, dass dem Ganzen neue Namen gegeben werden: der Platz könnte z.B. "Kafkas Kasteel-Plein" heißen (in allen 24 europäischen Amtssprachen), und die Stadt könnte man komplett neu benennen als: ORWELLIA. Das muss nicht übersetzt werden.

Form und Inhalt müssen sich entsprechen!